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Wirtschaftsstandort Heilbronn | wirtschaftinform.de 9.2014

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09.2014 | wirtschaftinform.de, das Verlagsjournal in w.news, dem Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: • Wirtschaftsstandort Heilbronn • Weinland Württemberg • Rechtsanwälte, Steuerberater & Wirtschaftsprüfer • Veranstaltung: "Weltmarktführer - Partner werden und bleiben" • Köhnlein & Kollegen • Revisa

das verlagsjournal

das verlagsjournal RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER Haftpflichtfälle in der Bilanzierung von Krankenhäusern Die Krankenhäuser in Deutschland unterliegen speziellen Risiken und einer starken Regulierung, durch die ein wirtschaftliches Handeln und damit ihre Zukunftssicherung oftmals eingeschränkt werden. Hierzu gehört auch die Thematik der Schadensfälle. Heutzutage ist aufgrund eines besseren Risikomanagements, verbesserter Behandlungsmethoden und eines höheren Ausbildungsstandards im Personalbereich das Risiko des Eintritts eines schweren Schadensfalles gesunken. Ist ein durch das Krankenhaus zu verantwortender Schadensfall dennoch auf getreten, kommen im Vergleich zu früher deutlich höhere Kosten auf die Krankenhäuser zu. Dies betrifft vor allem die den Geschädigten durch Vergleiche oder Gerichte zugesprochenen Schmerzensgeldund Schadensersatzleistungen als auch höhere Aufwendungen für die Pflege und einen Verdienstausfall. Hierbei spielen vor allem der medizinische Fortschritt, die höhere, aber schwierig zu bestimmende Lebenserwartung der Geschädigten als auch der Anstieg allgemeiner Pflegekosten eine Rolle. Erschwerte Versicherungsmöglichkeiten Neben den Krankenhäusern treffen diese gestiegenen Belastungen auch die Anbieter von Haftpflichtversicherungen. So wurden oftmals die Deckungssummen bei Haftpflichtversicherungen und damit die Versicherungsprämien deutlich erhöht, um diesem steigenden Kostenrisiko bei Schadensfällen entgegenzuwirken. Von den Versicherern werden auch immer öfters Versicherungsverträge komplett gekündigt, sodass ein neuer Versicherungsabschluss nur mit wesentlich verschlechterten Konditionen erreicht werden kann. Auch die Anzahl der Anbieter entsprechender Versicherungen ist rückläufig. Zudem haben aufgrund der staatlichen Haftung bis heute einige Universitätskliniken noch gar keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Gemäß dem Krankenhausbarometer 2013 des Deutschen Krankenhausinstituts sind bei knapp 80 Prozent der stichprobenhaft einbezogenen Krankenhäuser die Haftpflichtversicherungsprämien seit 2010 durchschnittlich im oberen fünfstelligen Bereich gestiegen, erreichen aber auch mittlere sechsstellige Euro-Werte. Die Politik wird vermutlich nicht in die marktwirtschaftliche Preisfindung zwischen Versicherung und Krankenhaus eingreifen. Ein auf der Hand liegendes Lösungsmodell besteht daher in der Berücksichtigung von Risikokosten bei der Vergütung der Krankenhausleistungen durch Krankenkassen und Selbstzahler, sodass auch für Schadensfälle eine angemessene Risikovorsorge getroffen werden kann. Dies berührt aber das Abrechnungssystem insgesamt und damit auch die Entgeltverhandlungen mit den Krankenkassen. Andere, wenn auch risikobehaftetere Modelle, welche in der letzten Zeit vermehrt durch Kliniken gewählt werden, sind etwa eine Reduzierung der Deckungssumme oder die Vereinbarung einer höheren Selbstbeteiligung, um den gestiegenen Versicherungsprämien entgegen zu wirken. Ferner besteht die Möglichkeit eines Wechsels des Versicherungsmodells, also vom Abstellen auf den Zeitpunkt des Eintritts des Schadensereignisses hin auf den der Schadensmeldung. Auch Kombinationen dieser beiden Modelle sind möglich. Notwendigkeit der Bildung von Rückstellungen Welcher Weg auch immer beschritten wird, die Krankenhäuser müssen nach allgemeinen handelsrechtlichen Grundsätzen für nicht durch Haftpflichtversicherungen gedeckte Risiken Rückstellungen bilden. Zu den rückstellungspflichtigen Risiken gehören bekannte als auch nicht bekannte Behandlungsfehler. Bei der Bemessung der Rückstellung ist jedoch zwischen diesen beiden Risikobereichen zu differenzieren. Auf Grund der wirtschaftlichen Verursachung ist im Jahr der Leistungserbringung eine allgemeine Rückstellung zu bilden. Für solche nicht bekannte bzw. noch nicht durch Geschädigte gemeldete Fälle ist eine sachgerechte Schätzung auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit vorzunehmen. Diese Vorsorge im Rahmen einer sachgerechten Schätzung ist jedes Jahr zu aktualisieren. Neue Erkenntnisse sind in die Bewertung einzubeziehen. Davon zu unterscheiden ist die Rückstellungsbildung von bereits bekannten Schadensfällen. Hierbei handelt es sich um eine Einzelfallrückstellung, die auf Basis des konkreten Sachverhalts zu bilden ist. Jeder einzelne Fall ist hierbei separat zu bewerten und einzuschätzen. Auf die rechtliche Geltendmachung oder eine gerichtliche Verpflichtung kommt es nicht an. Diese jährlich neu vorzunehmende Ermittlung der hierfür erforderlichen Rückstellungshöhe ist schwierig, da die Rückstellung so zu bemessen ist, als hätte der Geschädigte keinen Behandlungsfehler erlitten. Dies bedeutet, dass für nicht durch Versicherungen gedeckte Schäden wie zum Beispiel Schadensersatz-, Pflege- oder Verdienstausfallleistungen unter Berücksichtigung der aufgrund des Krankheitsbildes zu ermittelnden Lebenserwartung ausreichend Vorsorge zu treffen ist. Nicht nur die Bemessung der voraussichtlich weiteren Lebenserwartung des Geschädigten stellt hier die Verantwortlichen des Krankenhauses vor Probleme. Die Bewertung hat hierbei mit dem zukünftig zu erwartenden, abgezinsten „Erfüllungsbetrag“ zu erfolgen. Für diese Einschätzung wird auch externe fachliche Kompetenz benötigt. Diese ermöglicht es zugleich aber auch, ein problematisches Bilanzierungsthema einer sachgerechten, unstreitigen Lösung zuzuführen. Autoren: Dipl.-Kfm. Rolf Dreikorn (Geschäftsführer) und Dipl.-Bw. (FH) C. Göring (Prokurist) FRANKEN-TREUHAND www.franken-treuhand.de 12 wirtschaftinform.de 09.2014 Anzeige

von links Rolf Dreikorn Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Dr. Kurt Niemeyer Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Ellen Stellwagen Rechtsanwältin Steuerberaterin Prof. Dr. Dieter Salch Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Dieter Wittmann Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater PRÜFUNG BERATUNG GESTALTUNG aus einer Hand – seit Jahrzehnten bewährt Scharfsinn, Flexibilität, Intelligenz, Schlagkraft und Erfolg. All das sind die Eigenschaften, die der Falke in unserem Logo repräsentiert. Genau das ist es, was Sie als Mandant von Ihrem Berater erwarten. Sie setzen großes Vertrauen in unsere Arbeit und erwarten von uns und unserem Team ein hohes Maß an Einsatz und Kompetenz. Dafür steht der Falke, dafür stehen wir. Die Franken-Treuhand in Würzburg bietet seit Jahrzehnten als eine der regional führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften mit ihren Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten höchste Beratungsqualität und persönliche Beratungskontinuität. Die erfolgreiche Vertretung der Mandanten-Interessen kann nicht unter isolierter Betrachtung einer Aufgabe oder einer Problemstellung erfolgen. Die Verknüpfung von Sachgebieten und sachübergreifendes, problem- und lösungsorientiertes Denken sind für die Franken-Treuhand Grundlage jeglichen Handelns. Nur aus einem ganzheitlichen Blickwinkel heraus können differenzierte Lösungen gefunden werden, die den Problemstellungen sowie den Ansprüchen und Zielsetzungen der Mandanten gerecht werden. Die Vernetzung aller relevanten Bereiche unter einem Dach ist ein großer Vorteil für unsere Mandanten: • Wirtschaftsprüfung • Steuerberatung • Betriebswirtschaftliche Beratung • Begleitung bei Schlüsselentscheidungen • Gutachterliche Tätigkeit • Treuhänderische Verwaltung • Rechtliche Beratung im Verbund Juliuspromenade 17 ½ | 97070 Würzburg Telefon 0931 908 300 | www.franken-treuhand.de FRANKEN-TREUHAND

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