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Spedition & Logistik | wirtschaftinform.de 10.2014

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10.2014 | wirtschaftinform.de, das Verlagsjournal in w.news, dem Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: • Spedition & Logistik • Gewerbepark Hohenlohe • Druck & Medien

das verlagsjournal

das verlagsjournal SPEDITION & LOGISTIK Düstere Aussichten im Güterverkehr: Viele deutsche Bahnbrücken müssten dringend saniert werden. 3,5 Tonnen ist nur ein Beispiel dafür, welcher Preis für verspätete Reparatur- und Neubauprojekte zu zahlen ist: Rund 18.000 Lkw täglich können die Brücke derzeit nicht passieren. Der Neubau wird voraussichtlich frühestens 2020 fertiggestellt sein. Beeinträchtigungen des Warenflusses durch marode Brücken spürt dabei zum Beispiel die Chemiebranche – nicht nur im Raum Leverkusen. So hat dieser Wirtschaftszweig damit zu kämpfen, dass insbesondere Gefahrstoffe aus Sicherheitsgründen nur auf der Schiene transportiert werden dürfen. Jedoch sind derzeit 1.400 Bahnbrücken in Deutschland stark sanierungsbedürftig. Transporte, die nicht auf die Straße ausweichen dürfen, müssen sich entsprechend auf Umwege und Verzögerungen einstellen. Trotz der verschiedenen Finanzierungsprogramme zur Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur stagnieren die Bruttoinvestitionen seit 20 Jahren. Der Anteil der Verkehrsinvestitionen am BIP betrug 1992 ein Prozent, aktu- Foto:Depositphotos.com/jbk-photography ell sind es lediglich 0,3 Prozent. Im selben Zeitraum hat sich der Güterverkehr verdreifacht und der Personenverkehr ist um 25 Prozent gestiegen. Laut dem Bericht der Daehre-Kommission ist der Zustand der Infrastruktur zum Teil so schlecht, dass amtliche Warnwerte überschritten sind und eine Instandsetzung nötig ist. Das trifft auf 19,6 Prozent der Bundesautobahnen und 41,4 Prozent der Bundesfernstraßen zu. Verzögerte Großprojekte In den kommenden Jahren wird es lokal und regional auf allen Verkehrswegen zu Engpässen durch blockierte oder verzögerte Infrastrukturprojekte kommen – selbst bei der Umsetzung von bereits beschlossenen Aus- und Neubaumaßnahmen im Bundesverkehrswegeplan. Große Aufmerksamkeit erfährt die verspätete Eröffnung des neu gebauten Flughafens International Willy Brandt Berlin Brandenburg. Durch Mängel beim Brandschutz, den Gepäckbändern und beim Check-in verzögert sich die Eröffnung auf ein unbestimmtes Datum. Experten gehen inzwischen von einer Fertigstellung bis Herbst 2016 aus. Darüber hinaus gibt es ein deutliches Finanzierungsdefizit: Der Flughafen wird mit über sechs Milliarden Euro voraussichtlich mehr als doppelt so teuer wie ursprünglich geplant. Und auch die geplante Elbvertiefung, die tideunabhängige Passagen von Containerschiffen mit einem Tiefgang von 13,50 Metern zum Hamburger Hafen ermöglichen soll, zeigt beispielhaft, dass sich zwingend notwendige Infrastrukturprojekte oft dramatisch hinauszögern. So geht das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit Blick auf das europaweite Ausschreibungsverfahren davon aus, dass die Vertiefungsarbeiten bis zu zwei Jahre andauern werden. Das Projekt würde dem Hamburger Hafen als wichtigster deutscher Drehscheibe für die internationale Containerschifffahrt langfristig den Anschluss an die globalen Frachterrouten sichern. ÖPP-Projekte bringen größere Fortschritte Auch wenn bei den Investitionen und dem Ausbau der Infrastruktur deutliche Defizite erkennbar sind, lassen sich Beispiele für gelungene und zügige Umsetzungen von notwendigen Infrastrukturprojekten finden. Besonders deutlich werden Vorteile dort, wo die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft Effizienzgewinne generieren. Im Rahmen einer Öffentlich- Privaten Partnerschaft (ÖPP) konnte der Ausbau der Autobahn A8 zwischen Augsburg und München vier Jahre früher als geplant beginnen und in nur dreieinhalb Jahren fertiggestellt werden. Mit bis zu 100.000 Fahrzeugen pro Tag galt der Abschnitt lange Zeit als Nadelöhr. Durch die Erweiterung von vier auf sechs Fahrstreifen und den zusätzlichen Standstreifen kann das hohe Verkehrsaufkommen auf der Autobahn nun wesentlich besser bewältigt werden. Bis 2015 wird auf der A8 zwischen Ulm und Augsburg ein weiterer Streckenabschnitt von 58 Kilometern auf sechs Spuren erweitert. Neben dem Staat tragen zwei große Bauunternehmen die Kosten des Projekts. Sie erhalten im Gegenzug über 30 Jahre lang einen Teil der in diesem Abschnitt eingenommenen Lkw-Maut sowie eine staatliche Anschubfinanzierung. Handlungsbedarf auch bei Energie- und IT-Netzen Nicht nur bei der klassischen Verkehrsinfrastruktur besteht deutlicher Handlungsbedarf. Auch die Energiewende stellt Deutschland vor große logistische Herausforderungen. Um das ambitionierte Ziel eines Anteils der erneuerbaren Energien von 18 Prozent bis zum Jahr 2020 (2030: 30 Prozent, 2040: 45 Prozent, 2050: 60 Prozent) zu erreichen, sind umfangreiche Investitionen in den Ausbau der Energienetze notwendig. Beispielsweise müssen 2.800 Kilometer zusätzliche Stromtrassen geschaffen werden. Vor allem Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung führen hier immer wieder zu Verzögerungen und Blockaden von bereits beschlossenen Projekten. Trotz allem möchte die Bundesregierung an ihren bisherigen Planungen festhalten und den Atomausstieg bis zum Jahr 2022 umsetzen. Die Aufgaben, denen sich die Logistik heute stellen muss, haben deutlich an Komplexität gewonnen. Kosten-, Zeit- und Flexibilitätsdruck erfordern Waren- und Informationsprozesse, die nur in hervorragend ausgebauten Datennetzen und mit einer individuell gestalteten IT-Unterstützung realisierbar sind. Das Datenvolumen 6 wirtschaftinform.de 10.2014 Anzeige

SPEDITION & LOGISTIK das verlagsjournal wird nach Schätzungen des Bitkom in den nächsten Jahren jedoch schneller wachsen als die Kapazitäten zur Datenverarbeitung, die sich zurzeit etwa alle 18 Monate verdoppeln. Für die kommenden Jahre ist es daher notwendig, dass die raschen Entwicklungen in der Informationstechnik und die damit einhergehenden Innovationen eine erheblich verbesserte Effizienz globaler Wertschöpfungsnetzwerke ermöglichen. eine europaweite Harmonisierung der Verkehrsdatenbasis. • Informationsnetze und Leitungskapazitäten müssen ausgebaut, Datenströme müssen gegen Missbrauch gesichert und speziell auf KMU zugeschnittene cloudbasierte Anwendungen gefördert werden. • Um auf Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Hochwasser, vorbereitet zu sein, ist eine umweltverträgliche, vorausschauende und unbürokratische Infrastruktursicherung erforderlich. Alle Verkehrsprognosen gehen von einem deutlichen Zuwachs der Verkehrsbelastung durch steigenden Straßen- und Güterverkehr aus. Höhere Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und mehr Planungssicherheit bei den Projekten sind also dringend erforderlich. www.bvl.de Forderungen für eine zukunftssichere Logistik Die Infrastruktur ist ein zentraler Faktor der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Vor diesem Hintergrund haben die BVL und ihre Mitglieder folgende Forderungen für eine tragfähige und langfristig intakte Infrastruktur aufgestellt: • Eine Verdopplung der Ausgaben für die Infrastruktur ist unumgänglich, um den entstandenen Rückstand zu beseitigen und um die Erhaltung und das Wachstum meistern zu können. • Die Finanzierung gemäß den Arbeitsberichten der Daehreund Bodewig-Kommission sollte über die Schaffung eines haushaltsunabhängigen Fonds bewerkstelligt werden. Auch die Weiterentwicklung der ÖPP-Ansätze kann dabei von Vorteil sein. • Um bei anspruchsvollen Infrastrukturprojekten die vorgegebenen Zeit- und Finanzrahmen einzuhalten, bietet sich der Einsatz von nachweislich erfahrenen Projektmanagern an. • Stärkung des kombinierten Verkehrs entlang der Magistralen und Aufwertung des Güterverkehrs gegenüber dem Personenverkehr mit möglichst eigenen Haupttrassen im Sinne einer European Transport Area. • Etablierung von Rahmenbedingungen zur intermodalen, grenzüberschreitenden informationstechnischen Vernetzung und Anzeige 10.2014 wirtschaftinform.de 7

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